Beratung - Organisation - Künstlervermittlung - PR - Öffentlichkeitsarbeit

HOME ÜBER UNS KULTURMANAGEMENT KÜNSTLERVERMITTLUNG KONTAKT

Capella Leopoldina Programme

> Oratorium
> Oper
> Instrumental-Orchester
> Kammermusik
> Cross Over

ORATORIUM
J. S. BACH: MISSA 1733, MAGNIFICAT
Kyrie und Gloria der h-moll-Messe und das gleich besetzte Magnificat gehören zu den Lieblingswerken der Capella Leopoldina. Das Ensemble musiziert dieses Programm in der Bach’schen Originalbesetzung mit nur 10 Sängern und kleinem Orchester.
Durch die auf diesem Weg erreichte Transparenz werden Sie selbst in diesen altbekannten Werken Neues entdecken!
3Tr, Ti, Co; 2Fl, 2Ob, 2Fg, 2,2,1,1,1; Org = 19 Instrumentalisten; 10 Sänger; Dirigent

G. F. HÄNDEL: IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DESIGNANNO, HWV 46a
Vermutlich 1707 in Rom entstanden handelt das in allegorischer Form gehaltene Werk von der menschlichen Schönheit, welche sich zwischen sinnlichem Vergnügen und der Erkenntnis, dass es über den Trug des Vergänglichen hinaus ein ewiges Leben gibt, entscheiden muss. Der Text ist ein dramatischer Disput über die Bestimmung des Menschen aus christlicher Sicht. Niemand geringerer als A. Corelli soll das Orchester bei der Uraufführung geleitet - und mit Händel über unterschiedliche Kompositionsauffassungen gestritten haben.
Da das Werk instrumental klein und ohne Chor besetzt ist, eignet es sich vor allem für kleinere Budgets und kann gut „auf Reisen“ gehen.
2Fl, 2Ob, Fg; 4,4,3,2,2; Org, Cem = 22 Instrumentalisten, 4 Sänger (SSAT); Dirigent

CLAUDIO MONTEVERDI: VESPRO DELLA BEATA VERGINE DA CONCERTO COMPOSTA SOPRA CANTI FIRMI
Monteverdis „musikalische Visitenkarte“ und eines der schönsten Werke des 17. Jahrhunderts stellt besonders hohe stilistisch-technische Ansprüche an Sänger und Instrumentalisten. Die Capella Leopoldina nähert sich diesem Werk ebenfalls in der historisch belegten Kleinbesetzung ohne großen Chor.
Variante 1 (optimal): 3 Zk, 3 Pos, 2 Vl, 1 VdG/Lirone, 1 Vlc picc, 1 vlc, 1 Violone in G, 2 Orgeln, 2 Theorben = 16 Instrumentalisten; 12 Sänger; Dirigent
Variante 2 (minimal): 2 Zk, 3 Pos, 2 Vl, 1 Vdg/Lirone, 1 Vlc Picc/Vlc, 1 Vlc, 1 Orgel, 1 Theorbe = 12 Instrumentalisten; 12 Sänger; Dirigent

Weiteres:
G.F.Händel: - Messiah; - Jephtha - L´Allegro, il Penseroso ed il Moderato
J.S.Bach: - Matthäus Passion; - Johannes Passion - sämtliche Kantaten
OPER
ALMIRANTE
Der ursprüngliche Programm-Auftrag für dieses CD-Projekt lautete, die schönsten barocken Duette für Sopran und Alt zusammenzustellen. Die Musikauswahl war schnell getroffen, allerdings warf die Unterschiedlichkeit von fünf Komponisten einige programmatische Probleme auf. Beim genaueren Studium der Texte fiel dem künstlerischen Leiter Jörg Zwicker die mögliche inhaltliche Zusammengehörigkeit mancher Duette auf.
So entschied er sich, gemeinsam mit dem Librettisten Thomas Höft eine „neue“ Liebesgeschichte mit ergänzendem Libretto zu schreiben und so die musikalisch unterschiedlichen Meisterwerke mit überleitenden Rezitativen zu einer „neuen Barockoper“, rund um den Helden Almirante, dramaturgisch zusammen zu fassen. Händel hätte sicher nicht den Kopf geschüttelt. Schließlich hat er selbst oft genug ein Pasticcio zusammengestellt, mit Arien anderer Komponisten und fremden Melodien. Die ursprüngliche Problematik der verschiedenen Kompositionsstile wurde zur Chance, die dramatische Liebesgeschichte in unterschiedlichsten Farben zu erzählen. Ein festlich barockes wie auch sinnliches Feuerwerk mit der so lebendigen und stimmungsvollen Musik von Daniel und Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Johann Joseph Fux und Johann Sebastian Bach, wie geschaffen für die eindrucksvollen Stimmen von Deborah York und Lydia Vierlinger.
4Tr, 3Pos, Ti; 2Ob, Fg, Fl; 4,4,2,2,1; Cem/Org = 26 Musiker; 2
Sängerinnen, Dirigent

2008 bei Phoenix als CD erschienen.

JOHANN SEBASTIAN BACH: DER ZUFRIEDENGESTELLTE ÄOLUS
Kaum jemandem ist Bach als höchstdramatischer Opernkomponist bekannt. Neben seinen unvergleichlichen geistlichen Werken hinterließ er uns auch rund 10 Musikdramen („...dramma per musica...“) von höchst unterschiedlicher Gestalt. „Der zufriedengestellte Äolus“, der mit seiner Sturmgewalt alles zerstören möchte und nur durch die besänftigenden Arien von Zephyr,
Pomona und Pallas zur Ruhe gebracht werden kann, gehört wohl zu den beeindruckendsten und mitreißendsten Werken dieser Gattung und stellt ein völlig neues Gesicht des Thomaskantors vor.
3Tr, Ti, 2Co, 2Fl, 2Ob, Fg, 4,4,2,2,2; Cem/Org = 26 Musiker; 4 Sänger; Chor; Dirigent

Weiteres:
CLAUDIO MONTEVERDI: L'ORFEO

INSTRUMENTAL-ORCHESTER G. F. HÄNDEL: CONCERTI GROSSI op.6
Das Concerto grosso, im 17. Jahrhundert in Italien entstanden, breitete sich in ganz Europa lawinenartig aus und entwickelte sich zu einer der wichtigsten musikalischen Formen des Hochbarock. Praktisch alle bedeutenden Komponisten widmeten sich diesem Kompositionsstil, wovon wohl die beiden Zyklen op.3 und op.6 von Händel sowie die Brandenburgischen Konzerte von Bach die Werke ihrer Mitstreiter überragen.
Händel stellt – ähnlich wie der Begründer Corelli – ein kleines Concertino dem großbesetzten Ripieno gegenüber (wie er es auch 1707 in der Ouverture zu seinem Oratorium „Il trionfo del tempo e del disinganno“ anlegte). Waren seine Concerti op.3 noch Bearbeitungen früherer eigener Werke, so stellten jene aus op.6 Neukompositionen in höchster Concerto grosso-Vollendung dar.
2Ob, Fg; 5,5,2,2,1; 2Cem = 20 Musiker; Dirigent

G. P. TELEMANN: TAFELMUSIK, SUITE UND CONCLUSION IN e-MOLL, SUITE UND CONCLUSION IN D-DUR
An vor allem wohlhabende Musikfreunde richtete sich Telemanns „Musique de table“, welche er 1733 veröffentlichte. Für den Stimmensatz bezahlte man acht Reichstaler – in etwa gleich viel, wie Bach für ein gesamtes Orchester für eine höfische Huldigungsmusik zur Verfügung gestellt wurde. Trotz des hohen Preises gab es unzählige Suskribenten, die bereit waren, soviel dafür zu bezahlen (und deren Name in der Erstauflage mitveröffentlicht wurde). Telemann reimte hierzu: „Diß Werk wird hoffentlich mir einst zum Ruhm gedeien, Du aber wirst den Wehrt zu keiner Zeit bereuen …“
2Fl, 1Tr, 1Ob; 3,3,2,1,1, Cem = 15 Instrumentalisten

J. S. BACH: ORCHESTERSUITEN I & III
In der Besetzung von Bachs berühmten Orchestersuiten, ein „Muss“ jedes Barockorchester-Repertoires, orientieren wir uns ganz nach dessen Vorstellungen für eine optimale Orchesterbesetzung, welche er in seinem „höchstnöthigen Entwurff einer wohlbestallten Kirchenmusik“ 1730 an den Leipziger Rat niederschrieb.
Besetzung: 3Tr, Ti, 2Ob, Fg, 4,4,2,2,2; Cem = 22 Musiker, 1 Dirigent
KAMMERMUSIK J. S. BACH: BRANDENBURGISCHE KONZERTE 2, 5, 6
Die weltbekannte Sammlung der Brandenburgischen Konzerte gehört wohl zurecht zu den meistgespielten und beliebtesten Kammermusikwerken des 18. Jahrhunderts. Wie der Titel „avec plusieuers instruments“ schon ausdrückt, beeindrucken diese Konzerte durch die Vielfalt an eingesetzten Instrumenten, aber auch durch unterschiedlichste Kompositionsstile und Ausdrucksformen.
3Vl, Va, Vc, Kb; Tr, Ob, Blfl, Fl, Cem, 2Vdg = 13 Musiker

„TAGEBUCH EINER MUSIKALISCHEN REISE“
Charles Burneys Tagebuch gilt als eine der wichtigsten Quellen des 18. Jahrhunderts und gibt uns zahllose Informationen über Aufführungstraditionen und Lebensumstände der Zeit. Wir begeben uns ebenfalls auf eine Reise, allerdings rund 100 Jahre früher, und berichten vom Hofe unseres Namenspatrons Kaiser Leopold I. Wir erzählen die Geschichte vom Tod Ferdinand III., der Krönung Leopold I., dessen Hochzeit mit Margarethe von Spanien, der Pestbedrohung und Türkenbelagerung
bis hin zum Tod Leopolds.
Der bekannte Burgschauspieler Martin Schwab rezitiert Texte aus und über die Zeit zur Musik von J.H. Schmelzer, J.J. Fux, M.A.Cesti, H.I.F. Biber und P. Vejvanovsky.
2Tr, 2Vl, 3Va, Vc, Kb, Cem/Org = 10 Musiker; 1 Sprecher

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER: TAM ARIS QUAM AULIS SERVIENTES
„...unter allen Violinisten des letzten Jahrhunderts scheint Biber der Beste gewesen zu sein, und seine Soli sind die schwierigsten und einfallsreichsten aller Musik, die ich aus jener Zeit zu sehen bekommen habe...“ schreibt kein Geringerer als Charles Burney 1789. Durch die Herausgabe von 4 Instrumentalmusiksammlungen dokumentierte Biber sein hohes Ansehen zu Lebzeiten.
In Anlehnung an Schmelzers „Sacro-profanus concentus musicus“ (1662) entstanden die 12 Sonaten („gleichermaßen am Altar wie bei Hofe dienlich“) in fünf- bis achtstimmigen Sätzen. Das Programm beeindruckt durch die wunderbare Klangpracht und Vielfältigkeit in typisch „österreichischer“ Besetzung des 17. Jahrhunderts.
2Tr, 2Vl, 3Va, Vc, Kb, Cem/Org, Th = 11 Musiker
CROSS OVER
FUSION – BAROQUE MEETS JAZZ
... eine alte irische Volksweise als Pop-Ballade - ein Nr. 1-Hit aus den 70ern als barocke Triosonate - ein Renaissancetanz als funkig-grooviges Highlight - ein Duett eines historischen Zink mit einem modernen Saxophon ...
CAPELLA LEOPOLDINA und AMEN fusionieren historische Aufführungspraxis und modernen Jazz. Was das dabei herauskommt ist ein Feuerwerk an höchster Improvisationskunst und Klangfarbenvielfalt – voller Kreativität und pulsierender Musizierfreude!

CAPELLA LEOPOLDINA
Ulli ENGEL – Barockgeige
Frithjof SMITH – Zink, Blockflöten
Jörg ZWICKER – Barockcello
Walter BACHKÖNIG – Violone, Percussion
Susanne PUMHÖSL – Cembalo
Hubert HOFFMANN – Laute

AMEN
Karen ASATRIAN – piano, keyboard, vocals
Bernie MALLINGER – violin
Michael ERIAN – sax
Herwig NEUGEBAUER – bass, perc

2008 bei Universal als CD erschienen

Download der Mappe für Konzertveranstalter in Vorbereitung


> Zurück zur Programmübersicht




Kulturbüro Karla Ellinger - Ringstr. 19 - 91207 Lauf an der Pegnitz - info@kulturbuero-ellinger.de